BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Umweltverbände in der Normungsarbeit

Normen haben einen großen Einfluss auf alle Lebensbereiche. Deshalb ist es wichtig, dass die Umweltverbände im Normungsprozess mitwirken. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass der Schutz von Umwelt, Natur und Gesundheit in neuen Normen ausreichend berücksichtigt wird.

Um die Umwelt- und Naturschutzverbände bei ihrer Arbeit in der Normung zu stärken, ist im Jahre 1996 das Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände (KNU) als Interessensvertretung geschaffen worden. 

Das Koordinierungsbüro Normungsarbeit der Umweltverbände (KNU)

Finanzierung und Unterstützung

Die Arbeit des KNU wird seit 1996 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) finanziell unterstützt und vom Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet.

Organisation, Sitz und Partner des KNU

  • Logo Deutscher Naturschutzring (DNR)
  • Logo NaturFreunde Deutschland (NFD)
  • Logo Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
  • Logo European Environmental Citizens Organisation for Standardisation (ECOS)

Aktuelle Träger des KNU sind der Deutsche Naturschutzring (DNR), die NaturFreunde Deutschlands (NFD) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Organisatorisch ist das KNU dem BUND e.V. angegliedert und hat seinen Sitz in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin.

Partnerorganisationen

National erfolgt ein Austausch mit der Koordinierungsstelle Umweltschutz im Deutschen Institut für Normung (DIN-KU) und weiteren, an der Normung beteiligten Akteuren. Hierzu zählen der DIN Verbraucherrat (DIN-VR), die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und andere NGO.

Auch im Normungsbereich werden viele Weichen in Europa gestellt. Das KNU arbeitet daher eng mit dem europäischen Koordinierungsbüro für Normung ECOS zusammen, um auch in Brüssel einen effektiven Einfluss der Umweltverbände in der Normung sicherzustellen.

Quelle: http://www.knu.info/umweltschutznormung/koordinierungsbuero/